Dozentinnen | Workshop | Anmeldung | Termine | Links | Impressum

Bühne frei!


Präsentationstraining für MusikerInnen und Menschen in sprechenden Berufen



Von der Vortragsdramaturgie bis zur positiven Nutzung von Lampenfieber



­ Anleitungen zum gelungenen Auftritt



Das Präsentationstraining Bühne frei ist als zweitägiger Workshop angelegt, der Musikerinnen und Musikern, Menschen in sprechenden Berufen und allen Interessierten Hilfestellungen und Anleitungen bietet, um den nächsten und auch die folgenden Auftritte, Vorspiele, Moderationen und Konzerte geklungen und erfolgreich über die Bühne zu bringen.


Inhalt & Ziel:


Sie betreten entspannt die Bühne bzw. das Podium. Ihr Programm/ihr Vortrag steht klar vor Ihrem inneren Auge. Sie fühlen sich gut vorbereitet, sicher und freuen sich auf die nächste Stunde... –

Ein unerfüllbarer Traum? Ein guter Vortrag, samt Vorbereitung ist plan- und die Kunst des guten Vortragens lernbar. Dazu bedarf es der Bereitschaft sich mit der eigenen Person und dem jeweiligen Vorhaben, sprich Bühnenauftritt auseinanderzusetzen, der Aneignung von bestimmtem Handwerkszeug und der Erstellung einer individuellen Checkliste zur Strukturierung der eigenen Person und des zu präsentierenden Programms.

Auf der Suche nach Strategien, um eine Auftrittssituation, die dem einen schwerer und dem anderen leichter fällt, zu meistern, ist eine professionelle Anleitung hilfreich.

Die Ausgangssituation:


Der Magen spielt verrückt, auf der Stirn steht der Schweiß, die Beine zittern, die Hände ebenso, der Puls rast und man hat das Gefühl gähnender Leere im Kopf – was so harmlos mit dem Begriff „Lampenfieber“ beschrieben wird, kann für den Betroffenen zum großen Problem werden und je nach Intensität des Auftretens zur massiven Blockade führen.
Doch auch Menschen, die diese Auftrittsangst in geringerem Maße erleben, fühlen sich häufig davon negativ beeinflußt. Ihr Vortrag kann beeinträchtigt und gestört werden und wird schon im Vorfeld mit Angst besetzt.

Neben diesem häufig auftretenden Phänomen des Lampenfiebers gibt es weitere Punkte, die einen gelungenen Auftritt verhindern können. Unter anderem sind dies mangelnde und unstrukturierte Vorbereitungen, eine unkluge Dramaturgie des Vortrags bzw. des Programms oder eine falsche Strategie in der Ansprache des Publikums.

Erfahrungen mit solchen Bühnensituationen, in denen einiges schief gelaufen ist, werden zum Ausgangspunkt für eine individuelle Analyse und eines daraus resultierenden Konzepts für den besseren Auftritt.

Die Inhalte:


Um eine Veränderung oder vielmehr eine Verbesserung der Präsentation zu erreichen, bedarf es einer Analyse der Ist-Situation. Im ersten Teil des Workshops steht deshalb Sichtung, Einschätzung und Selbstreflexion im Vordergrund. Beispielsweise beschreiben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren besten und ihren schlimmsten Auftritt. Beides wird im Anschluß diskutiert und analysiert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren eine individuelle Betreuung und werden angeleitet, eine persönliche To-Do-Liste im Vorfeld eines Auftritts zu erstellen. Daneben wird der Begriff Dramaturgie erläutert und die Dramaturgie eines Auftritts beispielhaft aufgebaut. Welche Bausteine sind wichtig für ein rundes und ansprechendes Programm? Wie wichtig ist dabei die persönliche Ansprache des Publikums? Wie sehen gute Moderationen aus und wie schaffe ich es, mit ruhiger und dennoch spannungsvoller Stimme zu sprechen?

Vor allem die letzte Frage führt zum nächsten großen Bereich des Kurses – Atmung und Stimme. Angeboten werden Entspannungs-, Atmungs-, und Stimmübungen, die zum einen gute Dienste gegen das Lampenfieber tun und zum anderen Anleitungen sind, um sich in einer ausdrucksstarken Ansprache zu üben. Hier wird auch die Körpersprache und Haltung eine Rolle spielen und mit den Aspekten Spannung und Entspannung gearbeitet werden.

Die Kinesiologie - Lehre der Bewegungen - beschäftigt sich aus ganzheitlicher Sicht mit den energetischen Vorgängen im Körper, benutzt den Muskeltest, um Energieblockaden aufzudecken und die sog. Balance, um den Energiefluß zu harmonisieren.

Die Musik-Kinesiologie ® ist eine bioenergetische Methode um die spezifischen Streßbelastung der Profi- und Amateurmusiker zu bewältigen. Sie ermöglicht es besser mit Streß und Anspannungssituationen beim Spiel,
Konzert, Vorspiel oder Üben umzugehen. Sie basiert auf den neuesten neurologischen Erkenntnissen über Gehirntätigkeit und Streß und auf einfühlsamen Zuammenhängen zwischen Klang, Farbe, Emotion und Ausdruck.

Im Laufe des Workshops fließen einfache, praxisorientierte Übungen zur Integration beider Gehirnhälften (die rechte Gehirnhälfte ist für kreative, intuitive und komplexe Aspekte zuständig), zur Steigerung der Konzentration und Aufnahmefähigkeit ein. Die Verbindung der beiden Hemisphären ist Voraussetzung für leichtes Lernen und Üben, das Entfalten schöpferischer Energien und ermöglicht den Zugang zu den eigenen Ressourcen.
Diese im Kurs erprobten Übungen und Anleitungen stellen auch für den Instrumentalunterricht eine enorme Bereicherungen dar. Es werden alle Sinne angesprochen und der Musikschulalltag kann farbenfroher, ganzheitlicher und abwechslungsreicher gestaltet werden.

Während des Kurses arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch immer wieder am eigenen Auftritt. Deshalb sollten Instrumente bzw. Texte mitgebracht werden, die dann am Ende des Kurses noch einmal zum Einsatz kommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentieren zum Abschluß einen kurzen Auftritt bei dem die Workshopinhalte zum Tragen kommen sollten.